Bereich 03 · KI-Governance

Verbieten hilft nicht. Regeln schon.

Inventar, Richtlinie und Nachweise nach EU-KI-Verordnung.

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Kennst du das?

  1. Auf die Frage, welche KI-Werkzeuge im Einsatz sind, gibt es keine Antwort, sondern Vermutungen.
  2. Es existiert eine Richtlinie. Gelesen hat sie niemand, weil sie achtzehn Seiten hat.
  3. Ein Kunde fragt nach dem Umgang mit KI, und die Antwort muss erst erfunden werden.

So läuft es danach

  • Ein Verzeichnis, das zeigt, welche Werkzeuge wofür genutzt werden und wie sie eingeordnet sind.
  • Eine Freigabeliste: was erlaubt ist, was nicht, und wer über Ausnahmen entscheidet.
  • Nachweise, die einer Prüfung standhalten — Schulungen, Entscheidungen, Verträge.
  • Eine Antwort auf Kundenfragen, die schon geschrieben ist, bevor sie gestellt werden.

Ablauf

Vier Schritte von der Bestandsaufnahme zum Nachweis.

  1. Schritt 01

    Erfassen

    Was ist tatsächlich im Einsatz, inklusive der Werkzeuge, von denen die Leitung nichts weiß.

  2. Schritt 02

    Einordnen

    Risikoeinstufung je Anwendungsfall aus Betreibersicht.

  3. Schritt 03

    Regeln

    Freigabeliste, Nutzungsrichtlinie, Zuständigkeiten. Kurz genug, dass sie gelesen wird.

  4. Schritt 04

    Nachweisen

    Dokumentation, Schulungsnachweis, Prüfung der Verträge mit Anbietern.

Rechtsstand: August 2026. Die Angaben ersetzen keine Rechtsberatung.

Bestandsaufnahme läuft

Werkzeug für Werkzeug: Zweck, Datenarten, Einordnung.

  • Chat-Assistent, Vertrieb Risiko gering
  • Transkription, Besprechungen Risiko mittel
  • Bewerbungsvorauswahl Risiko hoch
  • Übersetzung, Dokumente Risiko gering
  • Bilderzeugung, Marketing Risiko mittel
  • Textbaustein-Generator Risiko gering

Einordnung aus Betreibersicht, keine Rechtsberatung.

Pakete

Schnellstart

Bestandsaufnahme KI

Übersicht aller genutzten KI-Werkzeuge, Risikoampel je Werkzeug, einseitige Maßnahmenliste

wenige Tage ab 890 €

Schnellstart

Potenzial-Check

Aufnahme von ein bis zwei Kernprozessen, drei bis fünf priorisierte Automatisierungs-Chancen, Ersteinordnung nach KI-Verordnung, Fahrplan

rund eine Woche ab 790 €

Projekt

KI-Governance kompakt

Verzeichnis mit Risikoeinordnung, Freigabeliste, Nutzungsrichtlinie, Prüfung der Anbieterverträge, Transparenzpflichten, Schulungsnachweis

drei bis sechs Wochen ab 3.400 €

Alle Preise sind Endpreise. Nach § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.

Laufzeiten sind Kalenderzeiten ab Auftragsklärung und vollständigen Zugängen — es laufen höchstens zwei Kunden gleichzeitig, das gewählte Projekt hat Vorrang.

Nicht in der Liste?

Das sind die Zuschnitte, die am häufigsten gebraucht werden — kein Katalog. Automatisieren lässt sich fast alles, was Regeln hat. Die Frage ist nicht, ob es geht, sondern ob es sich lohnt.

Beschreib deinen Ablauf im Erstgespräch. Passt er in keinen Zuschnitt, entsteht ein eigener — zum Festpreis wie alle anderen.

Nach der Übergabe bleibt jemand zuständig

Überwachung, Aktualisierungen und kleinere Anpassungen als monatliche Betreuung. Drei Stufen, ab 250 € monatlich. Rückmeldung binnen zwei Werktagen.

Für Störungen sorgt die Automatisierung selbst vor: Sie meldet sich, bevor jemand fragen muss.

Was nicht dazugehört

Damit klar ist, wo die Automatisierung endet.

  • Keine Rechtsberatung. Grenzfälle gehen zur anwaltlichen Prüfung, und das wird auch so gesagt.
  • Keine Zertifizierung und kein Prüfsiegel. Die Unterlagen entstehen, die Prüfung machen andere.
  • Kein Datenschutzbeauftragter im Nebenerwerb.
  • Keine Richtlinie, die aus einer Vorlage kopiert und mit deinem Logo versehen wird.

Häufige Fragen

Betrifft uns die KI-Verordnung als kleines Unternehmen überhaupt?

Die Pflicht zur KI-Kompetenz der nutzenden Personen (Art. 4) gilt seit dem 2. Februar 2025 für alle Betreiber, unabhängig von der Größe. Weitere Pflichten hängen vom Anwendungsfall ab. Rechtsstand: August 2026, keine Rechtsberatung.

Wir nutzen nur ChatGPT. Reicht da nicht ein Satz im Handbuch?

Für den Anfang oft ja. Die Bestandsaufnahme klärt in wenigen Tagen, ob mehr nötig ist — und wenn nicht, steht das im Ergebnis.

Wer pflegt das später?

Du. Deshalb ist alles so aufgebaut, dass es ohne Spezialwissen fortgeschrieben werden kann. Eine Einweisung gehört dazu.

Was passiert, wenn ein Kunde nach deinem KI-Einsatz fragt?

30 Minuten, kostenlos. Danach weißt du, wo du stehst.

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